Teutoschleifen Blick auf den Canyon, © Rudolf Schubert

Teutoschleifen


Tagesausflüge am Hermannsweg

Fachwerkstädtchen und schroffe Felsen, steile Anstiege und sagenhafte Ausblicke: Die Teutoschleifen am Hermannsweg bieten sich für abwechslunsgreiche Tagestouren an.

Dichte Wälder und kleine Pfade, bizarre Felsformationen und tolle Ausblicke – wer sich auf den Teutoschleifen auf den Weg durchs Tecklenburger Land macht, kann sich auf ein beeindruckendes Natur- und Kulturerlebnis freuen. Und obwohl die Touren durch ein vergleichsweise kleines Gebiet führen, bieten sie nicht nur in puncto Landschaft und Sehenswürdigkeiten, sondern auch beim Schwierigkeitsgrad für jeden etwas.

Rund um den überregionalen Hermannsweg schlängeln sich die Routen, die für Halbtages- oder Tagesausflüge geeignet sind. Alle sieben Rundwege sind vom Deutschen Wanderinstitut als Premiumwege ausgezeichnet worden und versprechen damit Wandererlebnisse auf höchstem Niveau.

Bevergerner Pättken

Auf dem „Bevergerner Pättgen“ kommen Technikfans auf ihre Kosten. Die Tour beginnt nämlich an der über 100-jährigen Schleusenanlage, die noch heute in Betrieb ist. Auch entlang des Dortmund-Ems- und Mittellandkanals lässt sich das emsige Treiben der Binnenschifffahrt beobachten. Zwischenfurch geht es im Schatten herrlicher Buchenwälder auf den Huckeberg, der feine Ausblicke bietet. Ein weiteres Highlight der sieben Kilometer langen Route ist der romantische Ortskern von Bevergern.
 

"Himmelsleiter": Tolle Ausblicke

Gerade einmal 98 Höhenmeter sind es, die auf dem Waldauenweg überwunden werden müssen – und trotzdem bietet diese Teutoschleife einen tollen Ausblick über das Münsterland. Zum Aussichtsbalkon gelangt man über die 256 Stufen der „Himmelsleiter“. Ansonsten besticht die sechs Kilometer lange Strecke durch riesige Felsen und schöne Waldwege, die durch herrliche Mischwälder am Teutokamm führen. Außerdem können Wanderer unterwegs ganz gemütlich das geschäftige Treiben der Schiffe auf dem Dortmund-Ems-Kanal beobachten.

Bizarre Felsformationen

Ein schmaler Pfad führt in die Dörenther Klippen, einer eindrucksvollen Felslandschaft, die mit seinen umliegenden Wäldern unter Naturschutz steht. Höhepunkt der aussichtsreichen, neun Kilometer langen Tour ist neben dem Königstein das sagenumwobene „Hockende Weib“, das etwa 40 Meter in die Höhe ragt und einen umwerfenden Blick über das ganze Münsterland bietet. Zu den schroffen Felsformationen und herrlichen Mischwäldern gesellen sich malerische Hügellandschaften und ein Obstlehrpfad. Insgesamt gilt es bei dieser Strecke 405 Höhenmeter zu überwinden.

Bergpfad für Fachwerkfreunde

Fachwerkliebhaber werden sich sicherlich auf dem Tecklenburger Bergpfad wohlfühlen. Er startet im Fachwerkort Tecklenburg und führt von dort aus in die Stille des Teutoburger Waldes.

Zu den Besonderheiten an der Strecke gehört ein Waldlehrpfad, an dem seltene Baumarten aus der ganzen Welt versammelt sind. Aber auch wegen der herrlichen Fernsichten lohnt sich eine Wanderung über die elf Kilometer lange Route mit 315 Höhenmetern. Unterwegs kann man eine lauschige Waldkappelle, das Naturdenkmal Blücherfelsen, den Heidentempel oder das Rolandsgrab entdecken

Tour mit Canyon-Blick

Star und Namensgeber des Canyon-Blicks ist der „Lengericher Canyon“, ein imposanter Steinbruch, der mit türkisblauem Wasser gefüllt ist und vielen Tieren- und Pflanzenarten ein Zuhause bietet. Wer den Ausblick genießen will, muss allerdings erst einmal einen kräftigen Anstieg in Kauf nehmen. Doch das lohnt sich allemal – nicht nur wegen des wunderbaren Blicks auf den Canyon.

Bei klarer Sicht lassen sich sogar die Türme des Doms in Osnabrück erkennen. Mit etwas Glück kreuzen Alpakas sogar den Weg. Seine Eckdaten: 11 Kilometer Länge, 356 Höhenmeter.

Rundweg mit Barfußpfad

Eine anspruchsvolle Tour ist der Holperdorper, der aus dem idyllischen Erholungsort Lienen hinaus in bunte Wiesen und weite Wälder führt. Er zeichnet sich durch besondere Naturnähe aus und bietet mit seinen Forellenteichen, kleinen Wasserläufen und schönen Höfen Landidylle pur. Auf 225 Metern befindet sich wohl die nördlichste Jausenstation „Marlepartus“, die mitten im Teutoburger Wald bayrisches Flair verströmt.

Am Ende des 13 Kilometer langen Rundwegs mit fast 400 Höhenmetern lockt der Barfußpark in Lienen, auf dem man die Natur noch einmal mit ganz anderen Sinnen erleben kann.

Heiliges Meer

Vom Mittellandkanal bis zum Naturschutzgebiet Heiliges Meer lässt sich eine wunderschöne Mischung aus Wasser, Wald, Moor, Feuchtwiesen und Heidelandschaft erleben. Besonders die Erdfallseen, allen voran das Heilige Meer verleihen dieser neun Kilometer langen Tour ihren einzigartigen Charakter. Ihre Entstehung ist auf Salinen im Erdinneren zurückzuführen, die vom Grundwasser ausgewaschen wurden und dann einbrachen. Die daraus entstandene Seenlandschaft umgeben von unberührter Natur ist nicht nur ein Paradies für Wasserfloh, Sonnentau und Libelle, sondern auch für Wanderer.

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Tour im Überblick


Infos, Daten & Tourverlauf

Streckenlänge in km
6.0
Dauer in Tagen
-
Geh-/Fahrzeit in Stunden
-

Höchster Punkt in Meter
-
Höhenmeter bergauf
-
Höhenmeter bergab
-
Tour Level
Schwierigkeitsgrad
-
  • Rundtour
  • Familiengerecht
  • Rollstuhlgeeignet

Impressionen & Videos


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